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Team Lëtzebuerg mit zwei Gesichtern

Niederlage im zweiten und dritten Spiel

von Burkhard Disch

 

Im zweiten Spiel, vor cirka 80 Zuschauern, stand mit den Alpha Dordrescht der Vizemeister der niederländischen B-Liga (2. Liga in NED) als Sparring auf dem Plan.

Das Team aus Dordrescht spielte mit dem Zuspieler des Juniorennationalteams Keemink Wessels in den ersten beiden Sätzen eine Klasse besser als das Team aus Luxembourg. Vor allem in Block und Feldabwehr waren klare Vorteile beim Gastgeber zu erkennen. Es gelang Zuspieler Raoul Jungers in den ersten beiden Sätzen zu selten, eine günstige Situation für die Angreifer herzustellen und so gingen die Sätze 1 und 2 deutlich an die von Johann van Zelderen gecoachten Oranjes.
Nach einer deutlichen Ansprache sollte sich das Spiel jedoch ändern. Taktisch wurden nun alle Vorgaben erfüllt und die Strategie mit Geduld ausgespielt. Dies trug dann auch Früchte. Beim Stand von 12-11 gelang den Lëtzboys die erste Führung, die sie dann auch bis zum Stand von 24-23 behaupten konnten. Leider fehlte es in dieser wichtigen Endphase dem jungen Zuspier Gil Nizard an Spielerfahrung, diesen 2. Satz mit strategisch guten Entscheidungen zu beenden. Mit 24-26 zog man den Kürzeren. In Sparringsspielen auf einem solch hohem Niveau sind Fehler bei jungen Spieler aber verkraftbar, denn man kann aus ihnen wichtige Erfahrungen sammeln.
Im 4. Satz lag die Enttäuschung über die unnötige Satzniederlage zunächst schwer auf den Schultern und die FLVB-Auswahl kam schlecht in den Satz. Über 4-9 zu 9-9 brachte Andy König mit einer fulminanten Aufschlagserie das Team wieder ins Spiel. Wie im 3. Satz schon spielte Luxemburg nun clever die wenigen Schwachstellen aus und so wurde der 4. Satz schlussendlich mit 25-22 gewonnen.

Resumee:
Zwei Gesichter des Teams.
Die ersten beiden Sätze schwach und ohne Entschlossenheit.
Die beiden Sätze 3 und 4 viel besser mit guten Ansätzen und wachsendem Selbstbewusstsein.

 

Im Sonntagsspiel gegen Flamingo Gennep, die als Meister in der B-Liga bei Erfüllung der wirtschaftlichen Vorgaben der Nevoba den Aufstieg in die A-Liga in der Tasche haben, wurde es für die Löwen noch eine Stufe schwerer. Die starken Angriffe der Gastgeber liessen die Luxemburger Herren nie richtig ins Spiel finden und Luxemburg musste sich in allen vier gespielten Sätzen geschlagen geben (20:25; 12:25; 12:25; 25:27). Vor allen in dem zweiten und dritten Satz unterlagen die Gäste haushoch.

Resumee des Nationaltrainers:

Besser jetzt als in vier Wochen.

h

 

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