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Fédération Luxembourgeoise de Volleyball

2012 CEV Volleyball Challenge Cup

Ein langer Satz bringt die unglückliche Wende

by Anne Hasdorf

 

Gestern abend schied der luxemburgische Meister nach vier teilweise spektakulären Sätzen gegen den israelischen Gegner aus Tel Aviv mit erhobenem Haupt im Rennen um den Challenge Cup aus.  Nachdem die Luxemburger bereits im Hinspiel im fernen Israel sich in drei Sätzen geschlagen geben musste, musste vor heimischer Kulisse ein Sieg her um einen eventuell entscheidenden Goldenen Set zu erzwingen.

Vor einem großen Publikum, unter dem auch Sportsminister Romain Scheider, der CEV-Präsident André Meyer, CEV Vizepräsident Jan Hronek und CEV-Vizepräsident Alexander Boricic, FLVB-Präsident François Maroldt, weitere Mitglieder der CEV sowie die FLVB-Repräsentanten anwesend waren, konnte die Heimmannschaft im ersten Satz auf voller Länge überzeugen. Mit Lentz, Tomsicek, Kvasnicka, Vosahlo, Raibikis, Kuchar und Libero Adamovic profitierte Strassen zum Anfang vor allem von den zahlreichen Angriffsfehlern Tel Avivs. Bei 13:9 musste Tel Aviv die erste Auszeit nehmen. Geschickt spielte Luxemburg mit Goliath. Block-Out oder ein eigener starker Block - am Netz war Strassen der König und vergrößerte den Abstand bis zur Ziellinie kontinuierlich und unter tobendem Applaus der Zuschauer bis zum Endstand von 25:17.

Dann kam der entscheidende, zweite Satz, der den Ausgang des Duells maßgeblich prägte. Mit der gleichen Aufstellung und starken Angriffen von Vosahlo konnte Strassen bis zur ersten technischen Auszeit einen Zweipunktevorsprung ausbauen. Danach verfestigte sich der Tel Aviver Block zur undurchdringbaren Mauer und Tel Aviv ging bei 14:16 in Führung. Unser Meister gab jedoch nicht klein bei und ein unvergleichbares Katz-und-Maus-Rollenspiel begann. 20:20; 21:21; 23:23 dann 24:23 für Strassen. Die Menge jubelte. Die Doppelzahlen sollten jedoch nicht alleine bleiben. Bis zum 37:38 jagten sich Strassen und Tel Aviv gegenseitig die Satzbälle ab bis zur finalen Entscheidung für die Gäste bei 37:39. Und dies brachte das erhoffte Wintermärchen zum Wanken. Tel Aviv baute seine Motivation auf, Strassen hielt dagegen, konnte jedoch gegen die Gäste, allen voran Diagonalspieler Moreno, nicht mehr viel ausrichten. Stutz kam für Raibikis, doch die Niederlage war nicht mehr abwendbar. Zu 15 und 16 mussten die Gastgeber nach einem spannenden und schönen Spiel den Sieg Tel Aviv überlassen. Wenn der zweite Satz zu unseren Gunsten ausgegangen wäre...

 

 

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